Wie ich zu Webflow gefunden habe

Patrick Tischendorf

September 19, 2026

Laptop auf dunklem Hintergrund mit einem Webflow Sticker unterhalb der Tastatur

Anfang 2019 entschied ich mich dazu, mir mit Webdesign ein Geschäft aufzubauen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich Grundkenntnisse in HTML,CSS, PHP und JavaScript. Aber um professionelle Online-Präsenzen zu bauen, reichten meine Kenntnisse damals nicht aus.

Aus diesem Grund bin ich auf die Suche nach dem für mich perfekten Tool gegangen und dabei ziemlich schnell bei WordPress hängengeblieben. So wie wahrscheinlich der Großteil aller Leute, die sich damit beschäftigen. Wenn man sich die Marktverteilung anschaut, gibt es wahrscheinlich niemanden im Bereich Design und Entwicklung, der nicht wenigstens schon mal von WordPress gehört hat. Also entschied ich mich für WordPress als das Tool, mit dem ich gerne arbeiten würde.

Was direkt erschlagend wirkte, war der Aufbau des Systems, den man dann aber doch schnell gelernt hat. Nun also die Frage: Wie baue ich meine Seiten? Gestartet bin ich damals mit der wahrscheinlich einsteigerfreundlichsten Lösung, nämlich dem Elementor Page Builder. Natürlich erst, nachdem ich mit etlichen Themes und Plugins rumprobiert hatte. Ich habe mir damals wenig Gedanken um Dinge wie Pagespeed, sauberen Code oder SEO gemacht. Ich habe einfach drauflosgebaut und mich auch sehr schnell sehr wohlgefühlt. Natürlich hat es nicht lange gedauert, bis ich viel tiefer in der Materie war und dann auch damit begonnen habe, echte Kundenseiten zu bauen.

 

Erfahrungen mit anderen Buildern und Tools

Über die Jahre habe ich mich immer mal wieder an anderen Tools probiert. Wix, Squarespace, Shopify, um nur ein paar davon zu nennen. So wirklich zu einem Wechsel überzeugt wurde ich aber tatsächlich nie. Irgendwie hat mir immer etwas gefehlt, was mir WordPress gab. Vielleicht war es auch einfach nur die Macht der Gewohnheit oder ich bin zu schnell wieder abgesprungen. Bis ich dann irgendwann auf Webflow gestoßen bin.

 

Mein Weg mit Webflow

Webflow kam mir von Anfang an sehr mächtig vor, wenngleich die Lernkurve sehr hoch gewirkt hat. Sobald ich aber ein bisschen drin war, sind mir die nächsten Schritte direkt viel leichter gefallen. In dem Moment, als ich Webflow verstanden habe, war ich gefesselt. Der Zusammenhang, welche Einstellung welche Auswirkung auf den HTML- bzw. CSS-Code hat, ist mir bei WordPress nie wirklich ins Gedächtnis gekommen. Einfach aufgrund des simplen Aufbaus von Elementor.

Also habe ich mich von dem Moment an auf Webflow konzentriert und bin damit mehr als glücklich. Nicht, weil ich WordPress schlecht finde – im Gegenteil. Aber für die saubere Umsetzung von Designs für professionelle Webseiten setze ich mittlerweile auf Webflow, einfach weil der Arbeitsablauf mir besser liegt. Bei Webflow habe ich gefühlt alles, was ich brauche, in einem Tool drin. Hat man vorher noch für bestimmte Funktionen, wie z. B. SEO, das passende Plugin gesucht, so hat man nun die wichtigsten Dinge einfach greifbar. Zudem fühlt sich eine Seite am Ende einfach „cleaner“ an. Natürlich ist daran nicht WordPress schuld, sondern viel eher die Art, wie man WordPress nutzt. Aus diesem Grund würde ich WordPress auch niemals verteufeln. Im Endeffekt muss jeder das für sich passende Tool finden, denn jeder Builder hat seine eigenen Vor- und Nachteile.

Ich will mit diesem Blog in den nächsten Monaten meine Erfahrungen und meinen Weg in der Webflow-Welt teilen. Ihr werdet typische Themen finden, wie Vor- und Nachteile von verschiedenen Systemen, Neuigkeiten über Webflow, aber auch das ein oder andere Tutorial. Auch Themen aus meinem Alltag im Webdesign werdet ihr hier zu lesen bekommen. Ich hoffe, ich kann damit dem ein oder anderen da draußen helfen und ihm seinen Weg etwas einfacher machen.

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